Brautpaar vor Berg-Panorama

Heiraten in den Bergen: Das müsst ihr bei einer Berghochzeit beachten!

Heiraten in den Bergen – wer davon träumt, den Bund fürs Leben vor der Kulisse majestätischer Gipfel und endloser Almwiesen zu schließen, findet in den Alpen den perfekten Ort für ein unvergessliches Erlebnis. Eine Berghochzeit bietet nicht nur atemberaubende Landschaften, sondern auch die Möglichkeit, euren großen Tag ganz individuell zu gestalten. Doch so romantisch die Vorstellung auch ist, eine Hochzeit in den Bergen bringt besondere Herausforderungen mit sich: von der Anreise über das Wetter bis zur Logistik für Gäste, Dekoration und Catering. In diesem Beitrag erfahrt ihr, worauf ihr achten müsst, welche Locations besonders beliebt sind, wie ihr euer Budget realistisch plant und warum eine erfahrene Hochzeitsplanerin wie Ronja Weddings euren Tag stressfrei und unvergesslich machen kann.

Die Hochzeitsplanerin Ronja Baumbach von Ronja Weddings.

Was macht eine Berghochzeit so besonders?

Warum sich immer mehr Paare für eine Berghochzeit entscheiden

Immer mehr Paare entscheiden sich bewusst gegen klassische Hochzeitslocations und suchen nach etwas, das ihre Persönlichkeit widerspiegelt. Eine Berghochzeit bietet genau das: eine Kulisse, die nicht nachgestellt werden muss, sondern von Natur aus beeindruckt. Die österreichischen Alpen, aber auch andere Bergregionen in Salzburg, Tirol, Südtirol oder der Schweiz, haben sich längst zu gefragten Regionen für Heiraten in den Bergen entwickelt. Viele Paare schätzen die Privatsphäre, die eine abgelegene Almhütte oder ein Berggasthof bietet.

Ein weiterer Grund ist die Flexibilität im Stil. Ihr könnt euch für rustikales Almhütten-Feeling entscheiden oder moderne Akzente setzen. Die Atmosphäre lässt sich durch Dekoration und Details gezielt lenken, während die Natur den Rahmen vorgibt. Auch die Jahreszeit spielt eine Rolle: Während im Sommer saftige Almwiesen und grüne Hänge dominieren, bietet der Winter eine schneebedeckte, stille Kulisse.

Die einzigartige Atmosphäre: von Almwiesen bis Gipfelpanorama

Die Berge bieten eine Kulisse, die sich im Tagesverlauf verändert. Morgens liegt oft noch Nebel in den Tälern, mittags strahlt die Sonne auf die Wiesen, und abends taucht das Licht die Gipfel in warme Farben. Berghochzeit Locations reichen von urigen Almhütten auf etwa 1.500 Metern Höhe bis zu spektakulären Gipfelstandorten auf über 2.600 Metern. Jede Höhenlage bringt ihre eigenen Vorzüge mit sich.

Die Umgebung selbst wird Teil eurer Hochzeit. Ob ihr nach der Zeremonie über eine Almwiese spaziert oder eure Gäste auf einer Panoramaterrasse empfangt, die Natur ist immer präsent. Viele Paare entscheiden sich bewusst für eine reduzierte Dekoration, weil die Landschaft bereits genug Ausdruck hat. Professionelle Dekoration kann dennoch gezielt eingesetzt werden, um Akzente zu setzen, ohne die natürliche Atmosphäre zu überladen.

Für wen eine Berghochzeit wirklich passt

Eine Berghochzeit ist nicht für jedes Paar die richtige Wahl. Sie passt zu euch, wenn ihr die Natur liebt, euch gerne draußen aufhaltet und bereit seid, auf manche Annehmlichkeiten zu verzichten. Die Anreise kann länger dauern, die Wege sind manchmal steiler, und das Wetter ist weniger planbar als in urbanen Locations. Auch eure Gäste sollten eine gewisse Offenheit mitbringen.

Wenn ihr Wert auf Individualität legt, bietet eine Berghochzeit viel Gestaltungsfreiheit. Ihr könnt selbst entscheiden, ob ihr eine kleine Tiny Wedding mit 25 Gästen oder eine größere Feier mit bis zu 150 Personen plant. Ronja Weddings, spezialisierte Hochzeitsplanerin für Berghochzeiten, kennt die Besonderheiten alpiner Locations genau und unterstützt Paare bei der Planung in Salzburg, Tirol, Südtirol und der Schweiz.

First Look bei einer Hochzeit in den Bergen.

Berghochzeit Locations: die schönsten Orte zum Heiraten in den Bergen

Almhütten und Berggasthöfe: rustikal und authentisch

Almhütten und Berggasthöfe gehören zu den beliebtesten Berghochzeit Locations. Sie verbinden traditionelle Architektur mit moderner Ausstattung und bieten oft Platz für 50 bis 140 Gäste. Ein Beispiel ist die Deantnerin in Dienten am Hochkönig, die traditionelle Elemente mit modernem Design kombiniert. Der Schwarzacher in Hinterglemm setzt auf elegantes Alpenflair und verfügt über eine große Terrasse mit Feuerstelle. Die Toni Alm in Mittersill liegt auf 1.530 Metern Höhe und bietet Blick auf die Hohen Tauern.

Berghotels mit Panoramablick

Wer neben der Feier auch Übernachtungsmöglichkeiten direkt vor Ort sucht, findet in Berghotels eine gute Lösung. Diese Locations verbinden Komfort mit alpiner Kulisse und bieten oft mehrere Räume für unterschiedliche Programmpunkte. Das erleichtert die Logistik erheblich und gibt euch mehr Spielraum bei der Zeitplanung. Viele Berghotels verfügen über Panoramafenster oder große Terrassen, sodass die Aussicht jederzeit präsent bleibt.

Für die Auswahl der Brautmode solltet ihr bedenken, dass in Berghotels oft Innen- und Außenbereiche kombiniert werden. Ein Kleid, das sich sowohl drinnen als auch draußen gut tragen lässt, ist hier von Vorteil.

Gipfelkapellen und Bergkirchen

Gipfelkapellen und Bergkirchen bieten eine sakrale Atmosphäre inmitten der Natur. Diese Locations sind oft nur zu Fuß, per Seilbahn oder mit dem Auto über Bergstraßen erreichbar. Viele dieser Kirchen sind klein und fassen nur 30 bis 60 Personen, was sie ideal für intime Zeremonien macht. Die Rössl Alm in Gerlos im Zillertal verbindet Tradition mit moderner Ausstattung und bietet die Möglichkeit, eine standesamtliche Trauung direkt vor Ort durchzuführen.

Freie Trauung am Berg: was rechtlich und praktisch gilt

Freie Trauungen sind rechtlich nicht bindend, bieten aber maximale Gestaltungsfreiheit. Ihr könnt den Ort selbst wählen, den Ablauf individuell gestalten und einen freien Redner oder eine freie Rednerin engagieren. In Österreich ist eine standesamtliche Trauung erforderlich, wenn die Ehe rechtsgültig sein soll. Die freie Zeremonie wird dann zum emotionalen Höhepunkt eures Tages.

Praktisch bedeutet das: Ihr müsst euch um einen Trauort kümmern, der bei jedem Wetter funktioniert. Viele Almhütten bieten überdachte Bereiche oder Innenräume, die als Ausweichmöglichkeit dienen. Auch die Technik spielt eine Rolle. Mikrofone, Musikanlage und eventuell eine kleine Beschallungsanlage sollten vorhanden oder organisierbar sein.

Die Location besichtigen: worauf ihr bei der Auswahl achten solltet

Eine Besichtigung ist bei Berghochzeit Locations unerlässlich. Ronja Weddings rät: „Ich empfehle Paaren immer, die Location bei verschiedenen Wetterbedingungen zu besichtigen und konkret nach der Schlechtwetter-Option zu fragen.“ Plant also am besten zwei Termine ein, idealerweise zu unterschiedlichen Jahreszeiten oder Tageszeiten.

Achtet bei der Besichtigung auf folgende Punkte: Wie sind die Wege beschaffen? Gibt es ausreichend Parkplätze oder einen Shuttleservice? Wo können eure Gäste bei Regen unterkommen? Wie sieht die Infrastruktur aus, also Toiletten, Stromanschlüsse, Küche? Welche Dienstleister haben bereits Erfahrung mit dieser Location? Und ganz praktisch: Wo könnt ihr euch als Brautpaar umziehen und vorbereiten? Hochwertige Brautmode braucht Platz und sollte nicht in einer engen Umkleidekabine zerknittert werden.

Brautpaar tanzt bei Hochzeit im Schnee.

Planungstipps einer Hochzeitsplanerin: worauf es wirklich ankommt

Die wichtigsten Entscheidungsfaktoren am Anfang eurer Planung

Ronja Weddings sagt dazu: „Bei einer Berghochzeit sind Budget, Gästezahl, Jahreszeit und die Erreichbarkeit der Location die wichtigsten Entscheidungsfaktoren, die ihr ganz am Anfang klären solltet.“ Diese vier Punkte bilden das Fundament eurer Planung. Ohne klare Vorstellung davon, was ihr ausgeben möchtet und könnt, lässt sich keine Location auswählen.

Der richtige Zeitpunkt: Saisonplanung für Berghochzeiten

Die Jahreszeit bestimmt nicht nur die Optik, sondern auch die Verfügbarkeit und die Kosten. Die Hauptsaison für Berghochzeiten liegt zwischen Juni und September. In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm, die Wiesen grün und die Tage lang. Allerdings sind beliebte Locations oft schon ein bis zwei Jahre im Voraus ausgebucht.

Anreise und Erreichbarkeit für eure Gäste

Informiert eure Gäste frühzeitig über die Anreise. Viele Berghochzeit Locations sind nur über Bergstraßen, per Gondel oder Shuttle erreichbar. Plant einen detaillierten Anfahrtsplan ein und gebt Hinweise zu Parkmöglichkeiten, Fahrzeiten und eventuellen Transfers.

Wetter und Plan B: und warum der gar nicht so einfach ist

Das Wetter in den Bergen kann sich innerhalb von Stunden ändern. Ein sonniger Morgen garantiert keinen trockenen Nachmittag. Deshalb ist ein Plan B nicht optional, sondern zwingend. Das Problem: Nicht jede Location bietet eine gleichwertige Alternative. Klärt vorab, wie viele Gäste im Innenbereich Platz haben und ob die Atmosphäre dort ähnlich ansprechend ist.

Dekoration in den Bergen: weniger ist oft mehr

Die Natur gibt bereits viel vor, deshalb braucht es oft weniger Dekoration als in städtischen Locations. Konzentriert euch auf einzelne Akzente, die zur Umgebung passen. Holz, Leinen, Wildblumen und dezente Farbakzente funktionieren gut. Zu viel Deko wirkt schnell fehl am Platz und lenkt vom Wesentlichen ab.

Kleidung und Schuhe für Brautpaar und Gäste

Informiert eure Gäste rechtzeitig über die Anforderungen an Kleidung und Schuhe. Hohe Absätze auf einer Almwiese sind unpraktisch, feste Schuhe oder elegante Sneaker sind die bessere Wahl. Auch das Brautpaar sollte die Kleidung an die Umgebung anpassen. Viele Bräute entscheiden sich für ein zweites, leichteres Kleid für den Abend oder wählen von Anfang an ein Modell, das Bewegungsfreiheit bietet.

Kosten Berghochzeit: mit welchen Ausgaben ihr rechnen müsst

Was kostet eine Hochzeit in den Bergen wirklich?

Eine Berghochzeit in Österreich ist etwas Besonderes, aber sie hat auch ihren Preis. Viele Paare unterschätzen anfangs, wie schnell sich die Kosten addieren. Ronja Weddings, spezialisierte Hochzeitsplanerin für alpine Locations in Salzburg, Tirol, Südtirol und der Schweiz, bringt es auf den Punkt: „Eine realistische Beispielrechnung zeigt, dass eine Berghochzeit in Österreich mit 50 Gästen mindestens etwa 22.600 Euro kosten kann, je nach Ausstattung und Extras können die Kosten deutlich höher liegen.“

Die größten Kostenpunkte sind Location, Essen und Getränke. Danach folgen Fotografie, Videografie, Dekoration, Musik und die Logistik. Wer sich schon früh einen Überblick verschafft, kann gezielt entscheiden, wo investiert wird und wo vielleicht gespart werden kann.

Location-Miete und Bewirtung auf der Alm

Die Location macht oft den größten Teil eures Budgets aus. Viele Berghochzeit Locations in den Alpen bieten Pauschalen pro Person an, die meist zwischen 250 und 400 Euro liegen. In diesem Preis sind dann das Menü und oft auch Standard-Getränke enthalten. Manche Locations rechnen aber auch nach Verbrauch ab oder bieten Mischmodelle an, bei denen das Essen pauschal berechnet wird und die Getränke extra kommen.

Bei 50 Gästen müsst ihr für Location, Essen und Getränke mit etwa 10.000 bis 18.000 Euro rechnen, je nachdem, wie exklusiv die Hütte ist und welches Menü ihr wählt.

Transport, Übernachtung und versteckte Logistikkosten

Heiraten in den Bergen bedeutet auch, dass die Logistik komplexer wird. Ronja Weddings warnt: „Viele Paare unterschätzen die Logistikkosten. Shuttle Services, Gondeltransporte oder der Transport von Equipment und Dekoration zur Berglocation können das Budget schnell erhöhen.“ Ein Shuttle Service für eure Gäste kostet in der Regel zwischen 500 und 1.500 Euro. Wenn eure Location nur per Gondel erreichbar ist, müsst ihr mit etwa 10 bis 40 Euro pro Person rechnen.

Wer es besonders stilvoll mag und per Helikopter anreisen möchte, muss mit 1.000 bis 2.500 Euro rechnen. Auch eine Pferdekutsche, die gerade bei rustikalen Almhochzeiten beliebt ist, schlägt mit 400 bis 800 Euro zu Buche. Dazu kommt der Transport von Dekoration, Torte und Equipment zur Hütte.

Wo ihr bei einer Berghochzeit sparen könnt

Auch bei einer Berghochzeit gibt es Möglichkeiten, das Budget zu entlasten, ohne dass ihr auf Qualität verzichten müsst. Die Dekoration ist ein guter Ansatzpunkt. Die Natur rund um eure Location bietet oft schon eine beeindruckende Kulisse, sodass ihr weniger zusätzliche Elemente braucht. Einfache Blumenarrangements, lokale Wildblumen oder nachhaltige Vintage-Elemente wirken in den Bergen oft authentischer als opulente Dekorationen.

Bei der Musik könnt ihr überlegen, ob eine DJ-Lösung für euch ausreicht, die in der Regel günstiger ist als eine Live-Band. Für die Trauung selbst könnt ihr gezielt Live-Musik einsetzen und später am Abend auf eine kostengünstigere Variante umsteigen. Auch bei Papeterie und Drucksachen lässt sich sparen, wenn ihr auf digitale Einladungen setzt oder selbst Hand anlegt.

Brautpaar fährt mit der Gondel zur Trauung auf dem Berg. Diese Kosten müssen bei der Planung einer Hochzeit beachtet werden!

Der Ablauf am Hochzeitstag: so plant ihr den Tag in den Bergen

Perfekte Abläufe beginnen beim Ankommen

Ronja Weddings betont: „Perfekte Abläufe beginnen beim Ankommen. In den Bergen muss man mehr Zeit für Transport, Aufbau und Wetterfenster einplanen als bei klassischen Locations.“ Eure Gäste sollten rechtzeitig und gut informiert anreisen. Teilt ihnen frühzeitig mit, wie die Anreise funktioniert, ob es Shuttles gibt, wie lange die Fahrt oder der Aufstieg dauert und was sie anziehen sollten.

Plant genug Zeit für den Empfang ein. Gerade wenn eure Gäste per Gondel oder Shuttle anreisen, kommen sie nicht alle gleichzeitig an. Ein entspannter Empfang mit Getränken und kleinen Snacks sorgt dafür, dass alle in Ruhe ankommen können.

Timing und Tagesplanung bei Berg-Locations

In den Bergen läuft vieles langsamer ab als in der Stadt. Der Aufbau von Dekoration, Technik und Equipment braucht mehr Zeit, weil der Zugang oft schwieriger ist. Setzt euch mit euren Dienstleistern zusammen und plant realistische Zeitfenster. Lieber eine Stunde mehr einplanen als in Stress zu geraten.

Das Wetter spielt in den Bergen eine große Rolle. Plant eure Zeremonie so, dass ihr ein Zeitfenster mit stabilen Bedingungen habt. Früher Nachmittag ist oft eine gute Wahl, weil das Licht schön ist und Gewitter meist erst später aufziehen.

Trauung, Empfang und Feier: logistische Herausforderungen meistern

Die Trauung selbst sollte an einem Ort stattfinden, der gut erreichbar ist und genug Platz für alle bietet. Viele Berghochzeit Locations haben feste Plätze für freie Trauungen mit Blick auf die Berge. Klärt vorab, wie ihr dorthin kommt und ob eure Gäste bequem sitzen oder stehen können.

Nach der Trauung folgt der Empfang. Hier könnt ihr mit Sektempfang, kleinen Häppchen und entspannter Musik eine lockere Atmosphäre schaffen. Nutzt die Zeit für Gratulationen und erste Fotos. Danach geht es zur Feier, die je nach Location drinnen oder draußen stattfindet.

Fotografen-Tipps für atemberaubende Bergkulissen

Die Bergkulisse bietet fantastische Möglichkeiten für Fotos. Plant genug Zeit für ein Paarshooting ein, am besten in der goldenen Stunde kurz vor Sonnenuntergang. Das Licht ist dann besonders weich und die Farben intensiv. Sprecht mit eurem Fotografen über die besten Spots rund um eure Location und plant diese fest in den Ablauf ein.

Achtet darauf, dass euer Fotograf Erfahrung mit Berghochzeiten hat. Die Bodenbeschaffenheit, das wechselnde Licht und der Wind stellen besondere Anforderungen. Ein erfahrener Fotograf weiß, wie er damit umgeht und welche Perspektiven die besten Ergebnisse liefern.

Heiraten in den Bergen. Die Berge als Kulisse für das Fotoshooting.

Häufige Fragen zur Berghochzeit

Kann man auch im Winter in den Bergen heiraten?

Ja, eine Winterhochzeit in den Bergen ist nicht nur möglich, sondern bietet eine ganz eigene, besondere Atmosphäre. Verschneite Landschaften, klare Bergluft und oft weniger Trubel als in der Sommersaison machen diese Zeit für viele Paare besonders reizvoll. Allerdings solltet ihr einige Besonderheiten beachten: Die Erreichbarkeit kann durch Schneefall eingeschränkt sein, manche Almhütten haben außerhalb der Wintersportsaison geschlossen, und die Tage sind deutlich kürzer. Plant daher eure Zeremonie am besten in den frühen Nachmittagsstunden, damit genug Tageslicht für Fotos bleibt. Die richtige Kleidung ist im Winter noch wichtiger. Denkt an warme Jacken, feste Schuhe für alle Gäste und vielleicht auch an einen passenden Anzug mit wärmendem Accessoire für den Bräutigam. Auch die Braut sollte auf warme Materialien und eine schöne Stola oder Jacke setzen. Eine gut beheizte Location und Heizstrahler für draußen sind absolute Pflicht.

Wie viele Gäste sind bei einer Berghochzeit realistisch?

Die Gästezahl hängt stark von der gewählten Location ab. Viele Almhütten und Berggasthöfe bieten Platz für 30 bis 100 Gäste, manche größere Locations wie Der Schwarzacher in Hinterglemm können sogar bis zu 300 Personen aufnehmen. Bei Berghochzeiten ist aber oft weniger mehr. Kleinere Gesellschaften zwischen 25 und 60 Personen passen besser zur intimen Atmosphäre und erleichtern die Logistik erheblich. Die Anreise per Gondel oder Shuttle wird bei großen Gruppen komplizierter, und auch die Bewirtung und der Transport von Equipment sind aufwendiger. Ronja Weddings, spezialisierte Hochzeitsplanerin für Berghochzeiten, erklärt: „Bei einer Berghochzeit sind Budget, Gästezahl, Jahreszeit und die Erreichbarkeit der Location die wichtigsten Entscheidungsfaktoren, die ihr ganz am Anfang klären solltet.“ Überlegt euch also früh, wie viele Menschen ihr wirklich dabei haben möchtet, und wählt eure Location entsprechend aus.

Was tun, wenn das Wetter am Hochzeitstag nicht mitspielt?

Das Wetter in den Bergen kann schnell umschlagen, deshalb ist ein durchdachter Plan B absolut notwendig. Ronja Weddings rät: „Ich empfehle Paaren immer, die Location bei verschiedenen Wetterbedingungen zu besichtigen und konkret nach der Schlechtwetter-Option zu fragen.“ Viele Berghochzeit Locations haben zwar überdachte Terrassen oder Innenräume, aber nicht immer bieten diese denselben Charme wie die geplante Außenzeremonie. Klärt im Vorfeld genau ab, wo die Trauung bei Regen stattfinden kann, ob genug Platz für alle Gäste vorhanden ist und wie schnell umgebaut werden kann. Plant außerdem Zeitpuffer ein, falls das Wetter sich doch noch bessert. Ein professioneller Fotograf mit Bergerfahrung weiß, wie man auch bei bewölktem Himmel oder leichtem Nieselregen schöne Bilder macht. Wichtig ist vor allem eure innere Einstellung: Akzeptiert, dass ihr das Wetter nicht kontrollieren könnt, und freut euch auf euren Tag, egal wie er kommt.

Brauchen wir für eine Berghochzeit einen Hochzeitsplaner?

Ein Hochzeitsplaner ist bei einer Berghochzeit keine Pflicht, kann euch aber viel Stress und Aufwand ersparen. Besonders wenn ihr nicht aus der Region kommt, keine Erfahrung mit alpinen Gegebenheiten habt oder eine größere Feier plant, lohnt sich die Unterstützung. Eine spezialisierte Planerin wie Ronja Weddings kennt die besten Locations, weiß, welche Dienstleister mit Berghochzeiten vertraut sind, und hat Erfahrung mit der speziellen Logistik. Ronja Weddings betont: „Viele Paare unterschätzen die Logistikkosten. Shuttle Services, Gondeltransporte oder der Transport von Equipment und Dekoration zur Berglocation können das Budget schnell erhöhen.“ Ein Hochzeitsplaner hilft euch, solche versteckten Kosten von Anfang an einzuplanen und realistisch zu kalkulieren. Außerdem übernimmt er die Koordination am Hochzeitstag selbst, sodass ihr euch entspannt zurücklehnen könnt. Wenn ihr aber gut organisiert seid, Zeit habt und euch die Recherche zutraut, könnt ihr eine Berghochzeit auch selbst planen.

Wie früh muss man eine Berg-Location buchen?

Beliebte Berghochzeit Locations sind oft ein bis zwei Jahre im Voraus ausgebucht, besonders für die Hochsaison von Juni bis September. Wenn ihr euch also für eine bestimmte Location entschieden habt, solltet ihr so früh wie möglich anfragen und buchen. Auch die Verfügbarkeit von regionalen Dienstleistern wie Fotografen, einem erfahrenen DJ für die Feier oder Floristen kann in der Hauptsaison knapp werden. Plant am besten mindestens 12 bis 18 Monate Vorlauf ein. Für Nebensaison-Termine oder Winterhochzeiten habt ihr etwas mehr Spielraum, aber auch hier gilt: Je früher, desto besser. Die frühzeitige Buchung gibt euch nicht nur Planungssicherheit, sondern auch mehr Zeit, euch um Details wie passende Brautmode für die Berge, die richtige Dekoration und die Gästekommunikation zu kümmern.

Hochzeit auf dem Zwölferhorn.

Fazit: Eure Berghochzeit – einzigartig, aber gut geplant

Eine Hochzeit in den Bergen ist etwas Besonderes. Die Kulisse, die Atmosphäre und die Möglichkeit, euren Tag in der Natur zu feiern, machen dieses Erlebnis intensiv und persönlich. Gleichzeitig erfordert eine Berghochzeit mehr Planung, realistisches Denken und eine gute Vorbereitung als eine klassische Hochzeit in der Stadt oder auf einem Gut. Von der Wahl der Location über die Logistik bis hin zur Budgetplanung gibt es viele Faktoren, die bedacht werden müssen.

Ronja Weddings bringt es auf den Punkt: „Perfekte Abläufe beginnen beim Ankommen. In den Bergen muss man mehr Zeit für Transport, Aufbau und Wetterfenster einplanen als bei klassischen Locations.“ Wenn ihr euch dieser Herausforderungen bewusst seid und von Anfang an strukturiert vorgeht, steht eurem großen Tag in den Alpen nichts im Weg. Mit der richtigen Vorbereitung wird eure Berghochzeit genau das, was ihr euch wünscht: authentisch, berührend und voller schöner Erinnerungen.

Plant ihr eure Berghochzeit? Sichert euch jetzt ein persönliches Beratungsgespräch mit Ronja Weddings und gestaltet euren großen Tag in den Bergen stressfrei und unvergesslich.

Die Bilder in diesem Beitrag sind von:

Alexandra Gröbner, Jermain Miller, Philipp Dubbert

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Bild von Leonie Arnold

Leonie Arnold

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